Schwein gehabt - im Iphöfer Stadtwald

 

 

EICHELSCHWEINE HABEN DEN GESCHMACK VON FREIHEIT

 

THEMENSERIE: GUTES AUS FRANKEN GENIESSEN

 

Über den Verzehr von Schweinefleisch lässt sich in veganen Zeiten trefflich streiten.

Geht man von industrieller Massenhaltung und Mast aus, ist das für viele Menschen mittlerweile ein ökologisches Reizthema und für Tierschützer ein Alptraum.

 

Dass es auch anders geht und sich dabei Ökonomie, Ökologie, Naturschutz und Tierwohl nicht gegenseitig ausschließen müssen, zeigt das Konzept der extensiven Waldmast von Agraringineur Hans Huss, dem Geschäftsführer der Eichelschwein GmbH.

Dabei ist das Konzept der Waldmast bereits 5000 Jahre alt und in Zeiten der industriellen Massentierhaltung in Vergessenheit geraten.

Die Tiere von Hans Huss sind eine Kreuzung aus Deutscher Landrasse und „Duroc“, der Rasse mit dem höchsten intramuskulären Fettanteil. Bei einer ca. zweimal längeren Lebensdauer wie gewöhnliche Mastschweine, besteht ihr Futter aus dem was im Wald zu finden ist. Eicheln, Würmer, Käfer, Schnecken, Blätter, Moos, Rinde und Kräuter und die Bewegung im 50 Hektar großen Revier im Iphofener Stadtwald, machen den Unterschied aus.

Wo Schweine wühlen, sich in Wasserlöchern suhlen, Erdkuhlen zum Schlafen anlegen, gestaltet sich mit der Zeit eine abwechslungsreiche Waldlandschaft. Diese dient unterschiedlichen Tier- und Pflanzenarten als Lebensraum, die sonst in einem herkömmlichen Wald nicht leben können. Bedrohte Arten wie z.B. die Sumpfschrecke, die Gelbbauchunke, der Hirschkäfer und der Kammmolch, bekommen so ein geeignetes Refugium. Die durch das Wühlen entstandenen offenen Bodenstellen bieten gute Bedingungen für keimende Baumsamen und können so den Wald natürlichen verjüngen.

Eichelschweine haben im Wald durchschnittlich 1000-mal so viel Platz wie in der Stallhaltung - und sie haben die Freiheit, ihr artspezifisches Verhalten ohne Stress auszuleben. Alles zusammen und die Schlachtung in kleinen regionalen Betrieben in Franken, ist der Schlüssel für eine außergewöhnliche Qualität. Sicher ist das nicht die Lösung für den massenhaften Verzehr von möglichst billigem Fleisch! Dazu wäre ein Umdenken im Konsumverhalten erforderlich, aber darauf müssen wir ebenso sicher noch länger warten...

Wer sich von der Qualität überzeugen möchte kann unter www.eichelschwein.de oder info@eichelschwein.de Kontakt aufnehmen.